Unterricht

Sämtliches Unterrichtsgeschehen dient der Menschenbildung, der Persönlichkeitsreifung. Aller Unterricht muss Lebenskunde sein.
Man bereitet sich vor auf die Arbeitswelt, auf eine kulturelle Welt,
auf eine Welt in Gemeinschaft in Frieden und Freiheit.

Die Freie Martinsschule ist eine Förderschule und der Unterricht basiert auf den Grundlagen der Waldorfpädagogik. Es werden Schüler/innen mit unterschiedlichem Förderbedarf unterrichtet. Die Freie Martinsschule ist eine genehmigte Ersatzschule mit den Förderbereichen:

  • Geistige Entwicklung
  • Lernen
  • Soziale und Emotionale Entwicklung.

Jede/r Schüler/in benötigt ein sonderpädagogisches Gutachten und die Zuweisung zu einem der oben genannten Förderschwerpunkte. Der Elternwille und das Recht auf freie Schulwahl ermöglichen den Besuch an unserer Schule.

In Anlehnung an die Rahmenrichtlinien sind die Unterrichtsgebiete und -inhalte im Waldorflehrplan eingerichtet. Die Schüler/innen werden in ihrer ganzen Persönlichkeit angesprochen. Das künstlerische und handwerkliche Tun ist ebenso dominant, wie das kognitive Arbeiten.

Es wird in altersgleichen Gruppen unterrichtet. Die Schüler/innen bleiben die ganze Schulbesuchszeit zusammen. Die Führung der Klasse besteht in den ersten acht Schuljahren durch dieselbe Lehrkraft. Sie wird unterstützt durch eine/n Pädagogische/n Mitarbeiter/in. So kann auf der Beziehungsebene eine verlässliche Bindung entstehen. Und für das Elternhaus kann sich so eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Schule entwickeln. Zum Eintritt in die Oberstufe wechselt die Lehrkraft.

Der Unterricht in der Unterstufe (1. - 4.)

Die Welt wird spielerisch entdeckt. Das Staunen und die Phantasie spielen noch eine große Rolle im Unterricht.

Der Unterricht in der Mittelstufe (5. - 8.)

Die zu entdeckende Welt ist voller zu beobachtender Phänomene. Ausprobieren, experimentieren und handelnder Unterricht sind vorwiegend.

Der Unterricht in der Oberstufe (9. -12.)

In der Oberstufe werden von dem Schüler/innen Berufspraktika durchgeführt. Es können bis zu drei vierzehntägige Berufspraktika gemacht werden. Der Fahrdienst transportiert die Schüler/innen dorthin, da es sich um eine Unterrichtsveranstaltung handelt. Die Schüler/innen können Einblicke und Erfahrungen für ihr mögliches späteres Berufsleben sammeln. Hierbei besteht immer die Möglichkeit eines gleichzeitigen ein Wohnpraktikums. Die Praktika werden von den Eltern organisiert und finanziert. Die Schule unterstützt sie gern bei der Suche nach einer geeigneten Stelle. In der Abschlussklasse wird ein gemeinsames Klassenspiel erarbeitet und zur Aufführung gebracht. Außerdem sucht sich jede/r Schüler/in ein Fach aus, indem er ein Jahr lang eine „Jahresarbeit“ anfertigt. Auch diese wird zum Abschluss präsentiert.


Drucken   E-Mail